Schwarzbräupreis 2018

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Der Schwarzbräupreis 2018 wurde wieder erfolgreich ausgetragen. Bei perfekten Wetter und einem stark besetztem Feld kamen alle Radsportler auf ihre Kosten. Ein großes Danke an alle Helfer und dem Hauptsponsor Schwarzbräu, die dieses Rennen ermöglicht haben!


Nun zu den erfolgreichen Siegern und Platzierten (Hier die Ergebnisslisten) :


Ein kurzer Bericht über den 45. Schwarzbräupreis:

Spannende Rennen bei der 45. Auflage des Schwarzbräupreis

Bei bestem Wetter starteten über 500 Fahrer in die Rennsaison

Viel Sonne und über 20 Grad. Am Sonntag kamen die Radsportler wieder voll auf ihre Kosten. Denn für viele bedeutet der Schwarzbräupreis die erste wichtige Standortbestimmung für die kommende Saison. Nach dem harten und trainingsarmen Winter half bei vielen nur noch die Flucht zu einem Trainingslager im warmen Mallorca, um nicht zu nervös an der Startlinie zu stehen. Neben mehr als 100 ambitionierte Mitstreitern pro Klasse, die sogar weit aus dem EU Umfeld kamen. Am Start waren neben viele Amateurmannschaften bekannte Profi-Teams. Darunter Größen wie das Radteam Herrmann, die Talentschmieden LKT Brandenburg und Lotto Kern Haus. Selbst vom RV Phönix, der das Rennen veranstaltet, war die Mannschaft mit 11 Lizenzfahrern komplett dabei. Um halb Neun fiel der Startschuss. Die 27km lange Strecke musste mehrmals bezwungen werden, die gewohnt vorbei am Rothsee nach Horgau und Häder, weiter über Dinkelscherben und Steinekirch zurück nach Zusmarshausen verläuft.
Spannend und bei allen Klassen rennentscheidend blieb der 800 Meter lange Kaiserberg bei Dinkelscherben, der mit seiner fünfzehnprozentigen Steigung für viele Gruppen die einzige Chance ist, sich zu einer Ausreißergruppe durchzubeißen.

Bei den Profis ging diese Taktik auf. In der 2. Runden von 5 bildete sich nach dem Anstieg eine 12 Mann starke Spitzengruppe (davon 5 von Herrmann, 2 von Lotto Kern), die dann nach einer Runde von Fahrern des P&S Thüringen Teams zugefahren wurde. Um einen Massensprint zu verhindern und die offensive Taktik („das Rennen schnell zu machen“) beizubehalten, hoben sich 2 Fahrer von der Ausreißergruppe erfolgreich ab und bissen sich 2 Runden zu zweit durch. Während die Verfolger immer näher rückten griff schließlich Christopher Hatz vom Radteam Herrmann den 2. Fahrer, Nowak Florian von Lotto Kern, am Berg erfolgreich an und biss sich die letzten Kilometer alleine durch. Mit 10 Sekunden Abstand zur Verfolgergruppe fuhr er verdient als Erster durch die Ziellinie. Großen Respekt für so eine Leistung, die das Hauptrennen umso spannender machte.

Die anderen Klassen fuhren kaum langsamer:
Bei Senioren hoben sich 3 Fahrer bereits bei der ersten Runde erfolgreich ab. Zu dritt bauten sie den Abstand auf 2:30 erfolgreich aus. Im Endsprint gewann der Favorit Markus Westhäuser von Bike-o-Rado Team.
Als Dritter auf dem Treppchen war der vereinseigene Fahrer Thorsten Milchert vom RV Phönix Augsburg und erhielt großes Lob vom ganzen Team.
Bei den anderen Klassen, C und U19, entschieden Massensprints am Ende die Platzierungen.
Neben den Sportlern hatten auch die ehrenamtlichen Helfer viel zu tun. Neben schwere Stürze vor dem Ziel bei der C- Klasse und den Junioren, geriet das Hauptfeld der C-Klasse nach einer unübersichtlichen Kurve in ein parkendes Auto. Die Sanitäter waren schnell zur stelle und behandelten die Verunglückten, die glücklicherweise mit Schürfwunden und Prellungen nur leichte Verletzungen davontrugen
Mit der Siegerehrung der Eliteamateure um 12 Uhr endete wieder das Traditionsrennen. Rennleiter Walter gab sich am Ende zufrieden: „Für den hervorragenden Einsatz bedanke ich mich bei allen ehrenamtlichen Helfern. Großen Dank an unseren Hauptsponsor Schwarzbräu. Dann bis zum nächsten Jahr!“
Für die Profis fängt nun die Saison erst richtig an. Neben Schweinlang und Burgen stehen wieder spannende Rennen auf dem Kalender.


Weiter geht’s mit ein Paar Interviews und Records:

Interview mit dem Sieger Christopher Hatz

Radteam Herrmann – KT/A/B Klasse:

Danksagungen vom Rennleiter Walter Klein

RV Phönix Augsburg

Interview mit dem Sieger Ken Tiltman

RC Die schwalben München – C-Klasse

2. Interview mit dem Moderator:


Impressionen


Daten und Info’s zum Schwarzbräupreis:

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